Aktuelles



07. 08. 2017


Die erste Berufsschule nach dualem System in Rumänien, die Deutsche Berufsschule Kronstadt (SPGK), hat am 28 Juli den Abschluss der 4. Generation im Kulturzentrum Reduta gefeiert.

Die Schule wurde 2012 gegründet und ist das Ergebnis der guten Zusammenarbeit des Deutschen Wirtschaftsklubs Kronstadt, der Lokalbehörden, des Bildungsministeriums und der Deutschen Botschaft, die sich gemeinsam für die Weiterentwicklung und die Vervielfältigung dieser Ausbildungsform landesweit einsetzen.

126 frisch gebackene Facharbeiter an computergesteuerten Maschinen (CNC), Mechatroniker, Schweißer, Werkzeugmechaniker, Elektromechaniker oder Fachkräfte für Lederverarbeitung haben im festlichen Rahmen international anerkannte AHK-Zertifikate erhalten und können sofort angestellt werden. Von den 298 Absolventen der ersten 3 Generationen sind 95% in den Unternehmen, in denen sie ausgebildet wurden, tätig. Einige haben weiter die Abendschule besucht, sich der Abiturprüfung gestellt und zu 50 % bestanden.

Der Abschlussfeier ging eine Pressekonferenz voraus, an der sich Vertreter der Ministerien: Liviu Pop – Minister für Bildung, Marius Dunca - Minister für Jugend und Sport, Staatssekretär Ariana Bucur, Staatsberater Stelian Fedorca, Vertreter des Kreisschulamts, der lokalen Behörde und der DWK Fit for Future Unternehmen beteiligt haben. Der Bildungsminister sieht die SPGK als Vorzeigemodell für das ganze Land: „Ich wünsche mir in Rumänien so viele arbeitsmarktorientierte Berufsschulen wie möglich. Die Erfahrung der Stadt Kronstadt kann zu öffentlichen Maßnahmen führen und ich kann Ihnen versichern, dass das Ministerium ein ständiger Partner dieser Projekte sein wird.”

Im Moment sind im Projekt Deutsche Berufsschule 18 Unternehmen involviert, die meisten Mitglieder des Deutschen Wirtschaftsklubs Kronstadt: Caditec Automation, Continental Powertrain, Dräxlmaier, Elmas, Euro Est Turbo Center, Hawema Tooling, HIB Solutions, Hutchinson, Lingemann Beschaffungssysteme, Kronospan, Preh, Premium Aerotec, Quin, Ramoss Com, Rege Automotive, Schaeffler, Schulte &Schmidt und Stabilus.


04. 11. 2016


Ehrengäste bei der monatlichen Stammtischveranstaltung der DWK Mitglieder am Mittwoch waren der Trainer der rumänischen Nationalmannschaft Christoph Daum und sein Assistenzcoach Ionuț Badea.

Der Auswahltrainer betonte, dass er sich auf diese neue große Herausforderung sehr freut, und erzählte von seinem Entschluss nach Rumänien zu kommen, von seiner 10-Stationen Erfahrung als Coach, von seinen Zielen, aber auch von dem, was im Leben wirklich wichtig ist. Daum zeigte sich zuversichtlich, was den Erfolg der Nationalmannschaft betrifft. Allerdings beziehe sich sein Projekt nicht nur auf die Vorbereitung der Nationalmannschaft, sondern auch auf den strukturellen Neuaufbau des gesamten Verbands. Dementsprechend sollen die alten Strukturen mit neuen, modernen ersetzt werden, so wie es zahlreiche, erfolgreiche Fußballnationen bereits getan haben. Er freue sich vor allem auf das junge, kompetente Team, das er um sich hat, auf die motivierten Spieler und ist fest davon überzeugt, dass durch harte Arbeit, Konsequenz und Geduld ganz gute Ergebnisse erzielt werden können.

Abschließend beantwortete Daum die Fragen der Teilnehmer, signierte Fähnchen und ließ sich mit den DWK Mitgliedern fotografieren.

Mehr dazu finden Sie auf: http://www.adz.ro/lokales/artikel-lokales/artikel/geburtstagstorte-fuer-den-trainer-der-nationalmannschaft/


07. 09. 2016


Highlight der diesjährigen Informationsmesse war ohne Zweifel das Made in Brașov Auto, ein Ausstellmodell, an dem sich mehrere Kronstädter Firmen aus dem Automotivbereich beteiligt haben: Autoliv Romania, Continental Powertrain, Caditec Automation, Dräxlmaier, Preh, Quin, Rege Automotive Brașov, Romradiatoare und Stabilus.

„Wir wollten eigentlich zeigen, dass praktisch die gesamte Innenausstattung in Kronstadt produziert wird, dass man in jedem Auto aus Europa ein High-Tech-Teil aus Kronstadt finden kann“, so Werner Braun. „Das Auto ist zwar nicht funktionsfähig, aber es könnte bald werden“, betonte der DWK Vorsitzende weiter. „Was wir hier vorstellen, ist die Beta-Version und wir hoffen, dass weitere Kronstädter Firmen sich unserem Projekt anschließen werden.“

Die Veranstaltung, die bereits zum 3. Mal stattgefunden hat, war gut besucht. Von großem Interesse waren auch die Stände der Austeller aus anderen Bereichen: Flugzeugbau – Premium Aerotec, Hebeanlagen – Elmas, Bierhersteller – Ciucaș und die Transilvania Universität, die mit eigenen Produkten die Besucher begeistert haben.

Bei der Eröffnung am Freitag, am 2. September, waren anwesend: der ständige Vertreter des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, Achim Tröster, der Bürgermeister George Scripcaru, der Vorsitzende des Kreisrats Adrian Veștea, der Präfekt Ciprian Băncilă, Geschäftsführer und zahlreiche Vertreter der DWK Mitgliedsfirmen. In seiner Ansprache dankte Werner Braun all denjenigen, die dieses Projekt unterstützt haben: den teilnehmenden Firmen, der deutschen Botschaft, den lokalen Behörden und dem Sponsor Lingemann Beschaffungssysteme.


01. 09. 2016


Ziel des Projektes ist es auf das wirtschaftliche Potential der kronstädter Gegend aufmerksam zu machen.


06. 06. 2016


7 DWK-Firmen aus dem Automotive Bereich haben sich bei der Demo Metal Messe mit einem gemeinsamen Stand präsentiert: Continental Powertrain, DTR Dräxlmaier Sisteme Tehnice, Preh, Quin, Rege Automotive Brasov, Schaeffler und Stabilus.

Das war bereits die zweite Edition der Demo Metal Messe aus Kronstadt. Es handelt sich um eine Veranstaltung, die den Fachleuten und Managern aus der Metallindustrie gewidmet ist und bei der jährlich die neuesten Technologien und Ausrüstungen von nationalen und internationalen Herstellern ausgestellt werden. Durch praktische Demonstrationen werden neue Betriebsmittel vorgestellt, während diejenigen, die schon im Betrieb sind, gefördert werden.

Während der 4 Tage (25-28.05) haben zahlreiche Besucher beim Made in Brașov Stand vorbeigeschaut und waren nicht nur von den einzelnen high-tech Ausstellobjekten beeindruckt, sondern auch von der Tatsache, dass man aus Teilen, die in den deutschen Unternehmen aus Kronstadt hergestellt werden, fast ein ganzes Auto bauen kann.